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Deutschland

Unterstützung am Arbeitsplatz in Deutschland

Welche amtliche Stelle wofür zuständig ist — mit Links zu den Originalinformationen statt zu Auslegungen Dritter.

Was diese Seite nicht leistet

Die Informationen zum Arbeitsleben mit einer chronischen Erkrankung sind in Deutschland korrekt, aber über viele Portale verteilt. Diese Seite ordnet die Stellen, damit Sie schneller bei der richtigen landen.

Jede Karte nennt die zuständige Institution, wofür sie zuständig ist, für wen das Angebot gedacht ist und wann wir den Link zuletzt geprüft haben.

Sie stellt keinen Grad der Behinderung fest, prüft keine Ansprüche, beurteilt keine Arbeitsfähigkeit und sagt Ihnen nicht, ob Sie einen Antrag stellen sollten. Wenn Sie eine Einschätzung für Ihren Fall brauchen, ist eine unabhängige Beratungsstelle oder eine juristische Beratung der richtige Weg.

Offizielle Anlaufstellen in Deutschland

  • Benachteiligung wegen Behinderung oder chronischer Krankheit

    Zuständig
    Antidiskriminierungsstelle des Bundes
    Worum es geht
    Erläutert, wann eine chronische Erkrankung im Arbeitsleben rechtlich wie eine Behinderung behandelt werden kann — das hängt vom Einzelfall ab und folgt nicht automatisch aus einer Diagnose. Die Stelle berät kostenfrei.
    Für wen
    Menschen, die sich im Arbeitsleben benachteiligt sehen.

    Link zuletzt geprüft:

  • Grad der Behinderung und Schwerbehinderung

    Zuständig
    gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit)
    Worum es geht
    Das amtliche Gesundheitsportal erklärt den Grad der Behinderung, ab wann von einer Schwerbehinderung gesprochen wird und wie ein Antrag grundsätzlich abläuft. Eine Diagnose allein bestimmt den GdB nicht.
    Für wen
    Menschen, die wissen möchten, wie die Feststellung in Deutschland grundsätzlich funktioniert.

    Link zuletzt geprüft:

  • Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen

    Zuständig
    Bundesagentur für Arbeit
    Worum es geht
    Die Bundesagentur für Arbeit erklärt Zweck und Grundvoraussetzungen der Gleichstellung. Sie richtet sich an Menschen mit einem festgestellten GdB von 30 oder 40 und soll helfen, einen geeigneten Arbeitsplatz zu erhalten oder zu finden.
    Für wen
    Menschen mit festgestelltem GdB 30 oder 40, deren Arbeitsplatz gefährdet ist oder die einen suchen.

    Link zuletzt geprüft:

  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

    Zuständig
    Bundesministerium für Arbeit und Soziales
    Worum es geht
    Ein Verfahren, das Arbeitgeber Beschäftigten anbieten müssen, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig waren. Ziel ist, die Arbeitsunfähigkeit zu überwinden und den Arbeitsplatz zu erhalten. Die Teilnahme ist freiwillig.
    Für wen
    Beschäftigte nach längeren oder wiederholten Krankschreibungen.

    Link zuletzt geprüft:

  • Stufenweise Wiedereingliederung

    Zuständig
    gesund.bund.de (Bundesministerium für Gesundheit)
    Worum es geht
    Erklärt, wie eine schrittweise Rückkehr in die Arbeit nach längerer Arbeitsunfähigkeit grundsätzlich abläuft, wer beteiligt ist und wer sie anstoßen kann. Ob sie in Ihrem Fall in Frage kommt, beurteilt Ihr Behandlungsteam.
    Für wen
    Menschen, die nach einer OP oder längeren Abwesenheit zurückkehren.

    Link zuletzt geprüft:

  • Kostenlose, unabhängige Beratung vor Ort

    Zuständig
    Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)
    Worum es geht
    Bundesweit rund 500 Beratungsangebote zu Rehabilitation und Teilhabe — kostenfrei, unabhängig von Leistungsträgern und häufig von Menschen mit eigener Erfahrung geleistet. Über die Karte finden Sie eine Stelle in Ihrer Nähe.
    Für wen
    Alle, die eine unabhängige Ansprechperson suchen, bevor sie einen Antrag stellen.

    Link zuletzt geprüft:

  • Begleitende Hilfe im Arbeitsleben

    Zuständig
    Integrationsämter (BIH)
    Worum es geht
    Die Integrationsämter unterstützen schwerbehinderte und gleichgestellte Beschäftigte sowie ihre Arbeitgeber, etwa bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes. Zuständig ist das Amt des jeweiligen Bundeslandes.
    Für wen
    Beschäftigte mit anerkannter Schwerbehinderung oder Gleichstellung.

    Link zuletzt geprüft:

Wir geben deutsche Rechtsvorschriften hier bewusst nicht im Detail wieder. Voraussetzungen ändern sich, und für Ihren Einzelfall ist ausschließlich die zuständige Stelle maßgeblich. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Belege und redaktionelle Prüfung

Zuletzt redaktionell geprüft: · Nächste Prüfung:

Die Aussagen über die Arbeitssituation bei Hidradenitis suppurativa stützen sich auf veröffentlichte Studien; die Angaben zu deutschen Verfahren stammen ausschließlich von den zuständigen amtlichen Stellen und sind unten verlinkt.

Rechtliche Voraussetzungen ändern sich. Wir geben sie hier bewusst nur zur Orientierung wieder und verweisen für die verbindliche Fassung auf die jeweilige Behörde. Die externen Links werden vierteljährlich geprüft.

Unsere redaktionellen Richtlinien

Quellen

  1. Schneider-Burrus S. et al. The impact of hidradenitis suppurativa on professional life British Journal of Dermatology, 2023 — deutsche multizentrische Studie zu Arbeitsfähigkeit und Produktivität bei HS.
  2. Antidiskriminierungsstelle des Bundes: Behinderung und chronische Krankheiten Amtliche Information dazu, wann eine chronische Erkrankung im Arbeitsleben rechtlich wie eine Behinderung behandelt werden kann.
  3. gesund.bund.de: Rechte von Menschen mit Schwerbehinderung Amtliches Gesundheitsportal des Bundes zu Grad der Behinderung, Schwerbehinderung und Antragsweg.
  4. Bundesagentur für Arbeit: Gleichstellung Zweck und Grundvoraussetzungen der Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen.
  5. BMAS: Betriebliches Eingliederungsmanagement Bundesministerium für Arbeit und Soziales zum BEM-Verfahren nach § 167 Abs. 2 SGB IX.
  6. gesund.bund.de: Stufenweise Wiedereingliederung Amtliche Darstellung der schrittweisen Rückkehr in die Arbeit nach längerer Arbeitsunfähigkeit.
  7. Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Vom BMAS gefördertes, bundesweites Netz kostenfreier und unabhängiger Beratungsstellen.